UW/H 2020: Zukunft bilden.

In Lehre, Forschung und Gesellschaft –
in Gesundheit, Wirtschaft und Kultur.

Einführung / Gebrauchsanleitung

Das vorliegende Strategiekonzept „UW/H 2020: Zukunft bilden.“ ist eine Gemeinschaftsarbeit von MitarbeiterInnen und Studierenden, von Fakultäten, Dekanaten und dem Präsidium der Universität Witten/Herdecke. Und es verfolgt mehrere Zielsetzungen: Es soll Richtung geben, Klarheit schaffen, Kräfte freisetzen, Mut machen, zur Mitwirkung anstecken.

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… in Bewegung.

Während sich der gesellschaftliche Wohlstand, die wirtschaftliche Prosperität und die Lebenserwartung in Deutschland auf höchstem Niveau bewegen, wächst die Zahl an oft eng verknüpften gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt: Europäische Einheit, Wirtschafts- und Finanzkrise, Klimawandel, Energiewende, Migrationswelle … Was hat das mit Universität und mit der UW/H zu tun? Sehr viel:

Die Vernetztheit, Volatilität und Veränderungsgeschwindigkeit der globalen Problemstellungen nimmt zu. Und mit der zunehmenden Dynamik der Veränderung sind auch die Schulen, Hochschulen und Universitäten gefordert, sich zu verändern: Deren z. T. weit in der Vergangenheit konzipierten curricularen Inhalte und akademischen Verfahren werden der heutigen Aufgabenkomplexität oft nicht mehr gerecht. Gleichzeitig steht die moderne Wissenschaft vor weitreichenden Umbrüchen ihrer erkenntnistheoretischen  Grundlagen und ihrer methodischen Vorgehensweisen: Die Interdisziplinarität aller Problemstellungen, die Relativität jeder Beobachterposition und die Konsequenzen der Digitalisierung verändern das fachwissenschaftliche Selbstverständnis.

Mit dem darstellenden Instrument von „Entwicklungsvektoren“ – wo kommen wir her? wo gehen wir hin? – will die vorliegende Strategie „UW/H 2020“ aufzeigen,

  • in welcher Veränderungs- und Entwicklungsdynamik sich die Themenfelder befinden, in denen die Universität tätig und wirksam ist, und
  • was die UW/H mit ihrer fachlichen Aufstellung, mit ihrer unternehmerischen Dynamik und mit ihrem gemeinnützigen Auftrag zu diesen Herausforderungen beitragen kann.

Der Entwurf einer universitären Zukunft erfolgt in vier Teilschritten.

Im ersten Abschnitt wird das gesellschaftliche Themenfeld BILDUNG in Form der skizzierten Entwicklungsvektoren zwischen Gegenwart und Zukunft aufgespannt.

Es dient als kompakte Landkarte für die im zweiten Abschnitt erfolgende Standort- und Kursbestimmung der Universität Witten/Herdecke bis in das Jahr 2020.

Im dritten Abschnitt werden die Fakultäten GESUNDHEIT, WIRTSCHAFT, KULTUR mit ihren Aufgaben, Potenzialen und ihren jeweiligen Zielsetzungen bis 2020 vorgestellt. Auch hier ist eine Landkarte zur Verortung des jeweiligen Themenfeldes vorangestellt.

Auch für die Organisation „UW/H“ als Ganzes stehen wichtige Entwicklungsschritte an. Der vierte Abschnitt beschreibt Elemente einer Organisationsentwicklung, die als wichtige Basis für eine erfolgreiche inhaltliche Zukunft dienen.

Im fünften Abschnitt „JETZT: ZUKUNFT BILDEN“ fassen wir zusammen und zeigen auf, wie die Universität diesen strategischen Entwurf umsetzen wird.

Und verbunden mit einem herzlichen Dank für alle bisherigen Beiträge werben wir abschließend um tatkräftige Beteiligung und Wegbegleitung auf dem eingeschlagenen Kurs „UW/H 2020“.

Ihre

Martin Butzlaff
Jan Peter Nonnenkamp
Rudolf Wimmer

Gesundheit, Wirtschaft, Kultur:

Die Fakultäten der Universität Witten/Herdecke

vom Zukunftsbild zur Zielsetzung
in vier Teilschritten.

1. Die Fakultäten der UW/H der Zukunft
wie wir die Welt sehen

2. Unsere Aufstellung heute
wofür wir stehen

3. Unser Beitrag
was wir bewirken wollen

4. Unser Weg bis 2020
was wir uns vornehmen

Anhand einer Analyse der heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen wird im jeweiligen Themenfeld der Fakultäten eine Zukunftsperspektive in Form von kurz gefassten Entwicklungsvektoren skizziert: Was ist bis in die Gegenwart entstanden? Vor welchen Herausforderungen stehen wir? Welche Gestaltungspotenziale bestehen?

Darauf aufbauend wird jede Fakultät vorgestellt – sowohl organisatorisch („unsere Aufstellung heute“) als auch inhaltlich („wofür wir stehen“). Anschließend wird aufgezeigt, welchen spezifischen Beitrag jede Fakultät in ihrem Themenfeld zu den umrissenen gesellschaftlichen Problemstellungen leisten kann und will. Schließlich macht der vierte Abschnitt („unser Weg bis 2020“) deutlich, welcher konkreten Umsetzungen es innerhalb der Fakultäten bedarf, um für die anstehenden Aufgaben und Ziele bestmöglich aufgestellt zu sein.